Richtig aufwärmen

Warum aufwärmen?

In erster Linie ist das Aufwärmen wichtig, um Verletzungen zu vermeiden. Denn wenn die Muskeln, Bänder und Sehnen nicht aufgewärmt sind, sind sie sehr verletzungsanfällig. Außerdem sorgt dass Aufwärmen der Muskeln für eine bessere Durchblutung. Nährstoffe werden besser transportiert, sowie Abbauprodukte abtransportiert. Eine höhere Leistung der Muskulatur ist die Folge. Ein schnellerer Trainingsfortschritt ist durch die mehr aufgebrachte Leistung möglich. Man sollte sich immer vom groben zum feinen aufwärmen. Das heißt mit langsamen generellen Training anfangen und je nach Sportart sich spezifischer in die Richtug aufwärmen. Wer jetzt denkt „ich werde mich schon nicht verletzen“, dem muss sehr vom Trainieren ohne aufwärmen abgeraten werden. Denn es passiert ganz schnell sich zu Überdehnen oder sich andere Verletzungen zu holen. Bei einer Verletzung bei der über mehrere Wochen nicht trainiert werden kann, geht nahezu der ganze hart erarbeitete Trainingsfortschritt zu nichte. Deshalb ist das Aufwärmen, dass nur 5-10min in Anspruch nimmt sehr zu empfehlen.

1. Langsames und allgemeines Aufwärmen

Als erstes sollte mit einem sehr allgemeinen Aufwärmen angefangen werden. Um die Körpertemperatur zu ehöhen, kann mit einfachem Laufen angefangen werden. Wenn nicht viel Platz zur Verfügung steht reicht es auch ein bisschen auf der Stelle zu laufen. Wichtig ist jedoch, dass man sich nicht verausgabt. Es sollte ein sehr lockeres und einfaches Laufen sein. Danach muss auf ein allgemeines Dehnen geachtet werden. Zusammen sollte das Ganze ungefähr 5-7 min dauern. Anschließend geht es zum spezifischeren Aufwärmen über.

2. Boxspezifisches Aufwärmen

Beim Boxsport wird vorallem der Armbereich beansprucht. Deswegen ist es wichtig diesen Bereich besonders gut aufzuwärmen. Beim Aufwärmen sollte man jedoch immer in Bewegung bleiben, dass die anderen Teile des Körpers nicht wieder abkühlen. Ein lockers Laufen mit einem kreisen der Arme verbunden ist ein sehr guter Einstieg. Das Gleiche wird auch mit dem Kopf bzw. Hals gemacht. Nach kurzem Aufwärmen der Arme und des Halses müssen die Handgelenke vor dem Boxtraining auf jeden Fall warm sein. Die Handgelenke spielen eine große Rolle beim Boxen und sollten deshalb spezifisch aufgewärmt werden. Leichtes Kreisen der Handgelenke ist der erste Schritt um dies zu erreichen. Anschließend kann der Armbereich mit (sehr) lockeren Schlägen in die Luft weiter aufgewärmt werden. Auch wenn es dann letztendlich an den Boxsack geht, sollte mit lockeren Schlägen angefangen werden

3. Keine langen Pausen zwischen Aufwärmen und Training

Zwischen dem Auwärmen und der eigentlichen Trainingsleistung darf nicht viel Zeit verstreichen. Die erhöhte Muskeldurchblutung sinkt sehr schnell wieder ab. Deshalb ist es wichtig einen passenden Übergang zwischen dem warm werden und dem Training zu finden. Es bringt wenig sich zu Hause warm zu machen, sich dann 20 Minuten ins Auto zu setzen und ins Fitnessstudio zu fahren. Bis dahin ist die erhöhte Muskeldurchblutung und auch die Körpertemperatur schon wieder abgesunken. Deshalb ist es wichtig das Aufwärmen äußerst zeitnah mit dem Training zu verbinden.