Boxsack stehend

Ein Boxsack stehend hat ohne Frage einige nennenswerte Vorteile gegenüber einem hängenden Boxsack. Der wohl häufigste Punkt warum für viele kein hängender Boxsack in Frage kommt ist das Bohren. Viele Leute, bei denen Zuhause kein Bohren erlaubt ist, müssen alternativ einen stehenden Boxsack kaufen. Boxsack kaufen. Auch kann es sein, dass die Bausubstanz ihrer Wände nicht ausreichend stabil ist um einen hängenden Boxsack anzubringen. Dabei kommt ein Boxsack stehend als erstes in Frage.

Außerdem ist ein Standboxsack geeignet für Leute die auch Tritttechniken trainieren wollen, da das Trainingsgerät auf dem Boden steht. Bei einem hängenden Boxsack müsste darauf geachtet werden wie tief das Boxgerät hängt um Tritttechniken zu trainieren. Ein weiterer Vorteil des Standboxsack ist das er flexibel verstellbar ist. Bei einem Boxsack der hängt ist man jedoch immer an die selbe Position gebunden. Der Boxsack stehend sollte in etwa die Höhe ihrer Körpergröße haben. Dadurch stellen sie sicher, dass sie ohne Probleme ausreichend Höhe für ihre Schlagtechniken sowie Trittechniken haben.

Welches Material sollte mein Boxsack stehend haben?

Das Material ist sehr ausschlaggebend für die Lebensdauer ihres Trainingsgeräts. Vor allem für die Robustheit und die Haltbarkeit ist das Material entscheidend. Es liegt bestimmt nicht in ihrem Interesse, dass er schon nach kurzer Zeit kaputt geht und reparaturfällig wird. Häufig besteht das Material aus echtem Leder, Kunstleder, PVC oder Segeltuch. Echtes Leder und Kunstleder sind wohl die Materialien auf die ihre erste Wahl fallen sollte. Diese sind nämlich sehr reißfest und robust. Selbst bei harten Tritten und Schlägen zerreißt im Normalfall nichts. Die Langlebigkeit ihres Boxsack stehend ist somit sehr gut. Je nach Belieben und Geldbeutel kann aber auch auf eine günstigeres Material zurückgegriffen werden. Eine günstigere aber dennoch gutes Material ist PVC. Verglichen mit dem Leder werden aber bei längerem Benutzen hier mit einer höheren Wahrscheinlichkeit Schäden auftreten. Trotzdem bietet es eine sehr gute Alternative zu der Ledervariante.

Die passende Größe und das passende Gewicht finden

Die Größe und das Gewicht sind Dinge die sehr wichtig bei der Auswahl des passenden Boxsack stehend sind. Sie müssen am Trainierenden angepasst sein um ein gutes Trainingserlebnis zu erzielen. Es macht wenig Sinn wenn der Sohn am Trainingsgerät vom Papa mit trainiert. Es wird dem Sohn eher Verletzungen bringen als irgendeinen Trainingsfortschritt. Wenn sich der Boxsack stehend beim Einschlagen nicht bewegt bzw. schwingt ist das ein Zeichen, dass er zu schwer ist. Die Größe des Exemplars sollte optimalerweise in etwa der eigenen Körpergröße entsprechen. Es ist jedoch nicht schlimm wenn es 5-10cm kleiner oder größer ist. Im Grunde genommen ist es nur wichtig, dass alle Schlag- und Tritttechniken am Boxgerät ausgeführt werden können.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Trefferfläche des Boxsacks. Diese ist am Besten so groß wie möglich um das Verletzen des Fußes zu vermeiden. Bei einem nicht optimal ausgeführten Tritt besteht die Möglichkeit den harten Standfuß zu treffen. Dadurch können starke Schmerzen oder gar Verletzungen entstehen. Aber umso größer die Trefferfläche des Trainingsgeräts, desto unwahrscheinlicher wird dieses Szenario. Zum passenden Gewicht des Boxsack stehend kann eher weniger gesagt werden. Denn die Federtechnik spielt auch eine große Rolle ob das Exemplar schwingt oder nicht. Generell ist die Stärke und der Trainingsfortschritt des Boxers entscheidend für das Gewicht des Trainingexemplars. Unerfahrenen und Anfänger sollten eher zur leichteren Variante greifen, während Erfahrene mit der schwereren Variante eher zum Erfolg kommen.

Boxsack stehend kaufen

Heavy Duty Standboxsack:

Boxsack stehend

 

Der Heavy Duty Boxsack stehend hat die Maße 190x40cm und besteht aus hochwertigem Vinyl. Vor allem ist er dazu geeignet Schlagtechniken in Kombination von Trittechniken zu trainieren. Das Trainingsgerät ist extrem strapazierfähig, reißfest sowie schwitzwasserabweisend. Durch das Reflex-Spring System werden Belastungen auf Gelenke und Muskeln sehr gut minimiert. Ungefüllt hat der Boxsack stehend ein Eigengewicht von 22,1 kg. Er ist befüllbar mit Wasser oder Sand. Der Standfuß ist aus Kuststoff und hat einen Durchmesser von 83cm auf.

Bewertungen:

Der Artikel hat auf Amazon eine sehr gute Bewertung von 4,2 von 5 Sternen. Das Produkt ist Käufern zufolge gut verpackt angekommen und war nicht beschädigt. Das Material scheint hochwertig und robust zu sein. Die Oberfläche ist angenehm zum Schlagen. Der Standboxsack macht Bewertungen zufolge insgesamt einen sehr stabilen Eindruck. Der Standfuß macht einen sehr großen Eindruck ist jedoch auch sehr wichtig für die Stabilität. Diese soll nämlich besonders wenn man das Trainingsgerät mit Sand befüllt äußerst gut sein. Er steht sehr fest und bewegt sich bei Kicks sowie Schlägen nicht.

Einen Negativpunkt der in vielen Bewertungen vorkommt ist die Befüllung des Boxsack stehend. Sie dauert extrem lange da die Füllöcher sehr klein ist. Sie haben ungefähr einen Durchmesser von 2cm was vor allem die Befüllung mit Sand vor Probleme stellt. Der Sand sollte dabei trocken sein um das Befüllen des Standboxsack zu meistern. Im Großen und Ganzen sind die meisten mit dem Produkt sehr zufrieden.

Hammer Standboxsack:

Standboxsack

 

Der Standboxsack von Hammer hat die Maße 55×162/177/192 cm und die Farbe gelb. Er ist aus PU-Material und dreifach höhenverstellbar mit den Höhen 162, 177 und 192 cm. Außerdem ist die Trefferfläche des Trainingsgeräts ziemlich groß. Der Standfuß ist äußerst stabil und besitzt einen Durchmesser von 55cm. Der Boxsack stehend lässt sich wahlweise mit Wasser, Sand oder Kies befüllen. Perfekt geeignet ist er für das Trainieren von Schlag- und Trittkombinationen.

Bewertungen:

Auf Amazon hat das Produkt eine durchschnittliche Bewertung von 4,7 von 5 möglichen Sternen. Jedoch haben nicht so viele Leute bewertet, dass man es als äußerst aussagekräftig ansehen kann. Trotz alledem sind die Käufer die bewertet haben sichtlich zufrieden. Das Boxgerät wirkt sehr robust und die Qualität sowie die Verarbeitung ist gut. Es ist sehr stabil und steht perfekt (sogar mit Wasser gefüllt). Den Standboxsack kann man weder mit Kicks noch mit Schlägen umhauen. Einige Käufer äußern sich auch positiv über die dreifache Höhenverstellung. Sie sei äußerst praktisch und auch leicht auszuführen. Jedoch kann man aus den Bewertungen herauslesen, dass der Schriftzug des Trainingsgeräts bei einigen anders aussieht als er auf dem Bild abgebildet ist. Die Käufer die eine Bewertung abgegeben haben scheinen jedoch insgesamt mehr als zufrieden mit dem Produkt von Hammer zu sein.

 PUNCHLINE Standboxsack:

Boxsack stehend

 

Der Boxsack stehend hat eine Höhe von 1,70m und einen Durchmesser von ca. 39cm. Gefüllt ist das Trainingsgerät mit Spezial-Schaumstoff der es ermöglicht die Schlagkräfte gut zu absorbieren. Außerdem werden die Schläge vom Boxgerät gut abgefedert. Eine Schutzmanschette gibt guten Schutz vor Verletzungen und die Schlagfläche des Standboxsack wird durch die Abdeckung verlängert. Es ist gut geeignet für das Training von Schlagtechniken sowie Tritttechniken. Der Standfuß ist aus massivem Kunststoff und man kann ihn je nach Wunsch mit Sand und/oder Wasser befüllen.

Bewertungen:

Der Boxsack stehend von Punchline hat auf Amazon sehr gute Bewertungen erhalten. Durchschnittlich hat es 4,6 von 5 möglichen Sternen erhalten. Die Qualität soll nach Bewertungen gut sein und das Produkt auch äußerst robust. Wenn man die Standfüße befüllt hat das Exemplar auch eine gute Standfestigkeit und verrutscht nicht. Jedoch soll das Befüllen mit Sand sehr schwierig sein, da die Öffnungen zur Befüllung sehr klein sind. Deshalb raten einige zur Befüllung mit Wasser was aber nicht so eine hohe Standfestigkeit verspricht, da ein Standfuß befüllt mit Wasser leichter ist als mit Sand. Insgesamt sind die Käufer die eine Bewertung abgegeben haben mit dem Produkt äußerst zufrieden.

Warum ein Standboxdummy auch sinnvoll sein kann!

Eine weitere Alternative zum Boxsack stehend ist ein Boxdummy. Auch er weist negative und positive Aspekte im Vergleich zum Boxsack auf. Für einen Boxdummy ist im Gegensatz zu einem hängenden Boxsack kein Bohren notwendig, da auch er auf dem Boden steht. Ein flexibles verstellen im Raum wird dadurch auch ermöglicht.

Der Punkt der für den Kauf eines Boxdummies wahrscheinlich den Ausschlag gibt ist das realistische Training. Es ermöglicht einem Schläge und Tritte an gezielten Körperstellen zu trainieren ohne jemanden zu verletzen. Durch das Federn des Trainingsgerätes kann auch sehr gut die Reaktionsfähigkeit, die Präzision sowie die Konzentrationsfähigkeit trainiert werden. Im Grunde kann die Technik mit einem Standboxdummy enorm verbessert werden. Denn es ist möglich bestimmte Tritte und Schläge gezielt in spezifische Körperbereiche zu platzieren. Für einen Anfänger, der zuerst die Grundlagen erlernen möchte, sind eher die normalen Boxsäcke zu empfehlen. Für Fortgeschrittenere Leute kann der Dummy jedoch die passende Wahl sein. Die meisten Boxdummies sind sehr teuer und man muss etwas tiefer in die Tasche greifen. Die Preise liegen meistens in der Spanne zwischen 300 und 500 Euro. Ein normaler Boxsack kann dagegen für unter 100 Euro gekauft werden.

Nachteile:

Wie oben schon erwähnt ist er etwas teurer, was uns zum ersten Nachteil bringt. Außerdem ist er für Anfänger eher ungeeignet. Dies sind aber nicht die einzigen Nachteile, die ein Dummy aufzuweisen hat. Denn während der Benutzung ist er zudem er sehr laut und nervend. Boxdummies haben meistens ein anderes Material, ein anderes Gewicht, eine andere Federung sowie eine andere Schlagdämmung, was für ein anderes Geräusch sorgt, wenn auf das Boxgerät eingeschlagen wird. Ein normaler Boxsack stehend hat meistens ein viel angenehmeres Geräusch beim Aufprall.

Der nächste Nachteil ist wahrscheinlich der Bedeutungsvollste. Denn das Risiko für Verletzungen ist deutlich höher bei einem Standboxdummy. Sie sind nämlich nicht so stark abgerundet wie ein klassischer Boxsack. Dadurch ist es viel wahrscheinlicher sich bei Haken oder nicht perfekt ausgeführten Schlägen zu verletzen.

Mehr Kanten und Kleinteile sorgen auch dafür, dass das Boxgerät bzw. das Material leichter Schaden nimmt.

Der Standboxdummy hat mit Sicherheit einige Nachteile. Jedoch gibt es beispielsweise Dummies mit sehr hoher Qualität die auch einiges aushalten. Wenn mit Bedacht an ihm trainiert wird, kann auch das Risiko zu Verletzungen erheblich minimiert werden. Wägen sie die Vor- und Nachteile ab und überlegen sie ob ein realitätsnahes Training für sie Sinn macht oder sie doch besser zum klassischen Boxsack greifen.

 BOB Standboxdummy:

Standboxsack

 

Mit diesem Boxsack stehend kann ist es möglich sehr realitätsnah zu trainieren. Durch den langen Torso hat man die Möglichkeit Schläger aber auch Kicks zu trainieren. Der Standboxsack ist höhenverstellbar auf Höhen zwischen 155 und 205cm. Den Standfuß kann mit Wasser oder auch Sand befüllt werden und besteht aus Polyethylen. Außerdem ist der Fuß rund, sodass der Standort rollend sehr einfach gewechselt werden kann. Gefüllt wiegt er etwa 122,5kg.

Bewertungen:

Auf Amazon hat der Boxdummy eine überragende Bewertung von 4,5 von 5 möglichen Sternen. Ungefähr 3/4 aller Bewertungen sind volle 5 Sterne. Käufern zufolge absorbiert der Standboxsack Schläge und Tritte sehr gut. Außerdem soll er eine sehr gute Qualität haben und auch sehr robust sein. Boxhandschuhe sind bei diesem Gerät doch sehr empfehlenswert weil die Seite und die Front des Körpers etwas härter sind. Auch Gummigeruch scheint bei diesem Exemplar kaum aufzutreten. Die Füllung des Dummies ist recht unkompliziert. Jedoch sollte er auf jeden Fall mit Sand befüllt werden, da er sonst zu kippstark ist. Eine rutschfeste Unterlage kann auch nochmal dazu beitragen, dass das Produkt an Stabilität gewinnt. Zusammengefasst sind die Käufer die eine Bewertung abgegeben haben sehr zufrieden. Der Boxsack stehend sei teuer aber sein Geld wert.

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  1. Ben

    Hallo erstmal und danke für die zahlreichen informationen. Ich trainiere mittlerweile etwas länger an Boxsäcken und möchte jetzt etwas neues bzw. spezifischeres ausprobieren und bin deshalb auf den Standboxdummy Bob gestoßen. Denken sie, dass es eine gute Entscheidung ist nach 3 Jahren Erfahrung am Boxsack auf einen Boxdummy umzusteigen? Oder sollte ich doch lieber noch bei der normalen Variante bleiben. Ein Boxdummy wird einem wahrscheinlich ein ganz anderes Trainingsgefühl geben. Habe Angst nicht mehr ganz so effektiv trainieren zu können wie vorher. Hoffe auf eine Antwort und bedanke mich im voraus.
    Lg

    Antworten
    1. Kevin Beitragsautor

      Hey,
      eine Empfehlung von mir wäre erstmal zu versuchen den Stanboxdummy als Ergänzung zum normalen Boxsack bzw Boxsack stehend zu verwenden. Denn mit „Bob“ lässt es sich super spezifisch trainieren, jedoch ist ein allgemeines Training mit ihm eher schwierig. Meiner Meinung nach ergänzt er aber das Standard Boxsack Training enorm und kann zu einigen Trainingsfortschritten verhelfen. Wenn du genug Platz hast und effektiv trainieren willst probier es doch mit beiden! 😉
      Grüße

      Antworten

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